31.1.06

Der Weg ist das Ziel...

Fazit
Was habe ich mir vor dieser Reise unter Südamerika vorgestellt? Wir war das noch?... Dschungel, viele Mücken, Hitze, lange und unendlich erscheinende Landstriche... Und doch ist es ganz anders! Viel besser, schöner, einladender und abwechslungsreicher als ich es jemals erwartet hätte! Doch es gab nicht nur schöne Erfahrungen. Die Andersartigkeit der Menschen, die trockenen Wüsten, die hohen Berge, die eisigen Temperaturen, zahlreiche Mücken und tropische Hitze haben mich oftmals verzweifeln lassen - und doch waren diese Strapazen nichts gegen die Erfahrungen, die ich von dieser Reise mit nach Hause genommen habe. Eines ist sicher: Ich war bestimmt nicht das letzte Mal in Südamerika. Einmal mehr ist mir die Maxime aller Reiseradler bewusst geworden:
Der Weg ist das Ziel...

Etnografia Asimetrica

Am Abend besuche ich Hans aus Hamburg in seinem Hotel, obwohl mir mein Körper sagt, dass ich unbedingt schlafen gehen sollte. Kraftlos quäle ich mich die vielen Treppenstufen nach oben zu seinem Hotel. Hans freut sich über meinen Besuch und wir sitzen bis Mitternacht auf der Terrasse mit tollem Ausblick auf die in der Dunkelheit liegenden Yungas. Hans erzählt mir, dass er schon seit Feuerland mit dem Fahrrad unterwegs ist. Und das in seinem stattlichen Alter von 63 Jahren! Gleich nachdem er Rentner geworden ist, hat er sich auf den Weg gemacht seinen lange gehegten Traum zu erfüllen, gegen den Willen seiner Frau, was wohl das Beachtlichste an der ganzen Sache ist. Er ist im Januar losgefahren und möchte es bis zum Dezember nach Venezuela geschafft haben. Als ich zurück zu meinem Hotel gehe, stehe ich dort vor verschlossenen Türen! So ein Mist! Lange stehe ich am Eingang und drücke auf die Klingel, ohne dass irgendeine Reaktion folgt. Ich klettere über Mauern und schleiche mich um das ganze Hotel, um einen Eingang zu finden. Es ist unfassbar! Selbst die Hintertüren sind von innen mit dicken Kettenschlössern gesichert! Ich benutze meine Kamera als Taschenlampe und schleiche wie ein Dieb durch das ganze Gebäude. Die einzigen geöffneten Türen führen mich in zwei modrig riechende Schlafkammern für das Personal, wo ich allerdings niemanden antreffe. Ich finde eine morsche Leiter und denke schon daran so in das Hotel zu kommen. In einem nahe gelegenen Häuschen brennt noch Licht. Entnervt klettere ich über dessen Mauer und klopfe an die Tür. Ich habe Glück, dass der Hausmeister hier wohnt. Verdutzt öffnet er die Tür und fragt mich was denn los sei. Aus dem Inneren des Hauses kommt eine müde Frauenstimme: "¿Quien es?". "Nur ein Gringo." antwortet er ihr. Na, vielen Dank auch! Ich erkläre ihm die Lage und nachdem er sich selbst davon überzeugt hat, dass der Nachtportier nicht öffnen will, holt er den Kellner, der auch in der Nähe wohnt. Der wiederum weckt durch ein Fenster die Chefin und die wiederum weckt den schlafenden Nachtportier. Nach einer Weile öffnet dieser mir mit Kissenfalten im Gesicht die Tür. Wenn ich nicht selbst total müde wäre, hätte ich ihn als unfähiges "sonstwas" beschimpft. Ich bin zu nichts mehr zu gebrauchen und falle ohne vorher die Zähne zu putzen ins Bett.

Schlepper für ein Hotel

Auf einer gepflasterten Straße geht es 7 Kilometer bergauf nach Coroico. Ich fühle ich mich ein wenig wie Superman, da ich nach den Wochen auf dem Altiplano dünnere Luft gewohnt bin und hier in der dicken Luft keine Atemprobleme mehr habe. Selbst den verkrusteten Hals spüre ich kaum noch, und das obwohl ich gerade erst hier unten angekommen bin. Trotzdem nähere ich mich dem Dorf nur schleichend und als ich die Plaza erreiche, ist die Dämmerung bereits hereingebrochen. Sofort kommen zwei Leute auf mich zu; nach den ganzen Strapazen bin ich kaum noch fähig irgendetwas aufzunehmen. Einer von ihnen läuft winkend hinter mir her und ruft "Hello!" um auf sich aufmerksam zu machen, der andere ist ein Schlepper für ein Hotel. Es ist kaum zu glauben! Der grauhaarige Mann, der hinter mit hergelaufen ist, ist ein Reiseradler aus Hamburg!!! Wir verabreden uns für heute Abend und ich wende mich wieder dem Schlepper zu.
Er habe da ein nettes kleines Hotel, sagt er mir. Für nur 40 Bs (5 Euro) die Nacht könne ich dort inklusive Frühstück übernachten. Gutgläubig gehe ich auf das Angebot ein. Als ich vor dem
beschriebenen Hotel stehe, bin ich doch etwas verdutzt. Das ist tatsächlich die Nobelhütte, die ich schon beim Aufstieg gesehen habe und als unbezahlbar eingestuft habe. Ich frage ein gut gekleidetes Pärchen, das vom Hotel kommt, ob das denn wirklich so billig sei. Die verstehen die Frage nicht, sagen mir aber, wo die Rezeption sei. Ok, an der Rezeption kommt dann der Hammer: Die nette Dame lässt mich wissen, dass mich die Übernachtung 80 Bs ohne Frühstück kostet. Ich hätte kaum noch die Kraft zu einem anderen Hotel zu gehen, tue aber so als ob: "Der Mann dort oben hat mir aber gesagt, dass ich es für 40 Bolivianos MIT Frühstück bekommen könnte." sage ich ihr.
Ihre Antwort ist für mich total unerwartet: "Ok, das ist dann ein spezieller Preis. Aber nur, weil Dir das der Chico dort oben gesagt hat, entiendes? Aber nicht weitersagen!" So langsam liebe ich diese Schlepperkultur hier in Bolivien und das Feilschen um die Preise! Besonders, da das sogar selbst in guten Hotels zu funktionieren scheint. Beim Anblick meines Zimmers kippe ich dann fast aus meinen verschwitzten Latschen. Ich habe
frische Bettwäsche und ein eigenes Bad mit gewaschenem Handtuch, BD (naja), Badewanne UND
einer Rolle Klopapier!!! Ich bin total perplex!

Wellblechpisten

Ich mache eine ganz neue Erfahrung. Wenn ich bis jetzt immer von so genannten "Wellblechpisten" gelesen habe, habe ich mir darunter ernsthaft aus Wellblech erbaute Straßen vorgestellt. Warum irgendjemand Straßen aus Wellblech bauen sollte, habe ich allerdings nie verstanden. Und heute verstehe ich erst, was mit dieser Form von "Wellblech" wirklich gemeint ist! Da die sandigen Schotterstraßen hier recht stark befahren sind, bildet sich durch die von den Fahrzeugen hervorgerufene Erosion im Laufe der Jahre ein Wellblechmuster. Dadurch bildet sich eine steinharte quer zur Fahrtrichtung verlaufende Wellblechform auf der Straße. Was das bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Es ist exakt so, als wenn man versuchen würde mit dem Rad auf einem Wellblechdach zu fahren! Und dieses gemeine Wellblech gibt es auch noch in unterschiedlichen Ausprägungen. Mal sind es nur kleine Wellen in der Straße, mal sind es Wellen mit je 10cm Höhenunterschied und 20cm Abstand voneinander. Damit wird das fahren zu reinsten Horror.

Traum Südamerika

Download des
Reiseberichtes
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Teil 1 (12,9 MB)
Teil 2 (14,9 MB)


http://www.fietspad.de/indexe.html

30.1.06

Cycling & Touring Software

Cycling ist das umfassende Fahrrad-Tagebuch für Anfänger und Profis. Speichern Sie alle wichtigen Trainingswerte: Strecke, Zeit, max Tempo, Temperatur, Wetterlage, Puls usw. und lassen Sie Cycling daraus Statistiken errechnen und Graphiken zeichnen.
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Beschreibung

Back in the World

BIKE TRAVELOG
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Für uns war es sehr schnell klar, dass wir etwas von der Welt sehen wollen und zwar nicht aus der Perspektive eines Pauschaltouristen, sondern aus der Perspektive eines Fahrradreisenden.
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Radreisen von Tristan Wegner
http://www.radventure.de/

Mit dem Fahrrad um die halbe Welt - Quer durch den Himalaya
http://www.torresuiza.com/biketrip/index.htm

Our route through Ecuador

























Down, down, down

A couple of days later we had to say good-bye to the highlands. Our next destination was the Amazon Basin. The 80 km descent to the jungle is spectacular. First the road is wide and paved but beyond the town of Baños the valley narrows and the highway becomes an unpaved track cut out of the mountains. Small waterfalls are splashing on the road and more than once we had to wade through small streams crossing the road. During the rainy season this road is often blocked by landslides. With every km we descended the vegetation became greener and more tropical. Orchids and giant fern trees grew along the road and we saw the first hummingbirds. Just before our destination, the small jungle town of Puyo, the canyon widened and we had good views of the Amazon jungle below us. The waters of the river that was flowing below us would finally reach the Atlantic Ocean, more than 4000 km to the east! Beyond Puyo the road became increasingly bad. Potholes and rocks slowed our speed significantly. Most of the day we did not average more than 10 km per hour. So when an Ecuadorian family in a 4X4 truck stopped and offered us a ride to Puerto Missahualli, our next destination, we gladly accepted.

Stolz Tourenträger























Der Tourenträger ist für Reisen mit grossem Gepäck bestens geeignet.
Dank robuster Vierpunktbefestigung mit verstellbaren Streben lässt sich der Träger problemlos an praktisch allen Velos montieren.
Grosse seitliche Auflageflächen verhindern, dass die Tourentaschen in die Speichen geraten. Zelt, Isomatte und Schlafsack finden auf der geräumigen Ladefläche sicheren Halt.
Das Rücklicht wird stosssicher und gut sichtbar unter der Gepäckladefläche befestigt.

Material : rostbeständiger Stahl 4301
Gewicht : 720 g
Oberfläche : gebürstet
Ladekapazität : 30 kg
Verkaufspreis : Fr. 189.-

Seit 1985 haben sich unsere Gepäckträger auf Weltreisen und auf Ferientouren bewährt und sie leisten im Alltag treue Dienste.

Für ein langes Leben gemacht

Wir löten die Gepäckträger bei uns in Zürich aus nahtlos kaltgezogenen, rostbeständigen Präzisionsstahlrohren der Qualität 4301. Diese Materialqualität mit einer Zugfestigkeit von 650 N/mm2 und die Verlötung mit Silberlot bei 640-660 Grad gewährleisten eine hohe Stabilität und vor allem Langlebigkeit. Die niedrige Löttemperatur schont das Gefüge des Stahls, welcher sehr zäh ist und somit den wechselnden Belastungen mühelos standhält. Ausserdem lässt sich Stahl in Notfällen gut schweissen und damit reparieren, was ein grosser Vorteil gegenüber Aluminium ist. Die Oberfläche wird chemisch gereinigt und gebürstet.


Trotamundos Suiza



















Discovery

Das Discovery trägt Ihnen auch 100 Liter Trinkwasser durch die Wüste. Solange der Biomotor Puste hat, macht das Rad mit.

Kompromisslos der Rahmenbau mit 11/8 Steuerung als auch die Komponentenwahl mit Deore XT- und Rohloff-Ausrüstung.

http://www.aarios.ch/

Aarios
















Adventure

Der Globetrotter

Der muffenlos hartgelötete CroMo-Rahmen mit genialer verwindungssteifer Konstruktion ist mit den besten und zuverlässigsten Tourenkomponenten ausgerüstet.

Der hohe Fahrkomfort dieses Rades kommt dem Reisenden töglich und bei jeder Tretbewegung zugute.



















Experience

Der Globetrotter

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Bruce Gordon Rock N' Road Tour-Ex

















26 inch wheel touring bike for severe conditions)
Can accept any 26 inch tire, from road tires up to normal mountain bike tires and anything in between.

Equipped with braze-ons for our 4130 tubular steel racks, 3 water bottle mounts, fender mounts, and cable stops for brakes and gears.

Standard sizes: 34,39,44,49,54cm. The smallest size has a standover height of 26.75 inches with MTB tires.

The tubing is sufficiently heavy gauge for carrying camping touring loads, but light enough for everyday mountain biking. long enough for proper heel clearance with panniers.

Frame and fork-TIG welded at Bruce Gordon Cycles, Petaluma, California.
Standard colors: Powder coated in Metallic Red, Metallic Blue, Metallic Black.


http://www.bgcycles.com/rnr.html

SAKKIT 26 EXPEDITION TOURING BICYCLE

















If you're looking for the ultimate touring bicycle, you've found it. The Sakkit Expedition 26 touring bicycle is the most highly functional touring bicycle ever built. One of the most prominent features of the Sakkit Expedition 26 touring bicycle is its long wheelbase design. It's a more comfortable, efficient, all-around design compared to other touring bicycles which are often little more than bicycles designed with road racing geometry, and built with stout tubing.


Why not a Touring Bike ?

Classically, in the Northern hemisphere , a " touring" bike will be made with relatively expensive, strong but light weight tubing .It will be very stable in its handling and comfortable to ride for long periods, with relaxed, shock absorbing geometry and a leather saddle. It's likely to have narrow, low resistance tyres, narrow drop bars and a high top bar, brazed-on rack mounts, preferably mountings for three bottles , double eyelets front and rear, proper mudguards , and a dynamo lighting system. It will be fast - over good roads, anyway - but uncomfortable or impossible over the rough for extended periods. Such bikes are most practical on the well paved roads of in Europe or North America , where high population densities provide the infrastructure of well sealed roads and established hospitality services. In those environments, touring by bike is feasible with very little luggage ( "credit card touring" in the USA , or what the British call "hostelling tours") and for that purpose the classic touring bike is fine. However, it might be more useful to think of these bikes, especially with their 700C wheels, as light tourers.

What the touring bike lacks is "rough road" capability, and perhaps the capacity easily to carry the extra amount of luggage - tent, sleeping bag, food, cooking equipment, and especially water - required for a fully self supported bicycle camping tour, away from hostels and restaurants.

In Australia, the variability of road surfaces and the relatively sparse availability of services, as well as a harsher summer climate, mean that the touring bike of the Northern hemisphere is less than fully practical. Here, unless we are prepared to stay on busy highways - or spend a lot of time in a SAG bus - we need to be able to cope with at least some rough roads, a lack of readily available services, and the need to carry camping gear and supplies , especially water. Independent long distance touring in Australia is simply not possible if one is dependent on hotels and restaurants. (Increasingly, though , "supported" tours are becoming fashionable, where you pay someone else - usually in a truck - to do the hard part of carrying any equipment you need. You have to be able and willing to pay the bill for that level of service.)

In view of these problems, many Australian cyclists turn to the MTB for independent bicycle travel in our country. So......

Why not a Mountain Bike?

The MTB evolved in the 1980's, essentially as a robust off road machine for semi competitive day rides, in the reliably mild weather of California - racing capability was a greater consideration than load carrying capacity; and even today many MTB's have neither racks nor fittings to mount them. The MTB is intended to be an off road bike for relatively short journeys, (probably with a car at each end) - it needs no mudguards, no dynamo lights, little carrying capacity ; in fact, these long distance essentials would get in the way of its intended purpose.

The MTB also has the high bottom bracket that enables a skilled rider to perform spectacular tricks, take corners fast and fly down rocky descents at great speed. That high bottom bracket also means it has very positive, twitchy steering , especially when combined with a short wheel base. These characteristics allow a fast rider (who has the required motivation and concentration ) to ride very quickly through terrain that would be impossible on a TB at the same speed. The current popularity of suspension is for the same purpose, really designed to cater for the very restricted ( and ecologically damaging ) activity of " downhilling". Even though most MTB buyers will never want to do these quite dangerous racing stunts and tricks, retail advertising heavily promotes them and bike shops use them as sales levers to "wannabe’s" who admire those tricks and wish to copy them.

Unfortunately, many other impressionable bike buyers, especially less energetic ones, are oversold by contemporary sales techniques, and surprisingly ignorant bicycle journalism in several countries. For such potential buyers, including the expeditioner, the MTB’s geometry and characteristics are a poor choice.

In terms of componentry too, the modern MTB has little to offer the independent cycle expeditioner, as gear and brake elements become increasingly "disposable", for the sake of quick replacement in racing events where saving time is more important than long term serviceability.

So, while the MTB is well suited to off road bicycle racing, (a limited , short term activity which is fixed in space and time), such a bike is less than ideal for the open-ended nature of extended bicycle touring .

While many recreational cyclists will say they are happy enough with one bike, usually an MTB or "hybrid", many of them will also refuse to ride off sealed roads. This reinforces the observation that it is not possible to have an all-purpose bike - some compromises are necessary in your cycling activity, unless you have several bikes, eg racing/ commuting/ touring/ MTB-ing. It depends how many compromises you are prepared to make. Do you really need the characteristics of ALL the different types of bikes ? Think about what you're going to do, and how often you're going to do it - many people will never want to race, so why have a semi-racing bike ? Other people would never go camping, so why have the capacity for the various extra items that are necessary for camping ?

If however you want a bike to carry you independently more or less anywhere across a range of surfaces, especially for long distances, over an extended period, you may need to consider a "camping" bike. Not least, such a bike makes choosing a route that much easier, as you can simply go where you want to go without worrying too much about surfaces, and also know you can carry supplies and equipment, independently of other support.

As long as you are not interested in winning races, it’s possible to come up with a much better concept than either the (light) tourer or the MTB as an ideal Australian bike. So the choice is not only between a " touring " bike and an MTB. It is - or would be - possible to combine the best elements of both. But , in the face of the concerted hyping of the international bicycle industry, there is little demand for a camping bike which is for the moment a niche market that is almost totally ignored.

What would a "camping bike" be like ?

steel frame (repairable), as strong as an MTB , but not so heavy.
long wheel base, for heel/pannier clearance, and stability over rough ground
low bottom bracket (for stability, and easy stand over clearance, especially when loaded)
capacity for heavy loads (eg water + food) without excessive frame flex
all braze-on's : four point rack fixings and double eyelets, front and rear etc. Several bottle bosses, dynamo bracket, spoke holders etc
leather saddle, comfortable over long periods, good "sight seeing" riding position
durable, heavy duty wheels ( don't break spokes)
wide tyres , ( for grip and puncture resistance, "go anywhere" capability )
good clearance for mudguards ( bike stays cleaner, clothes and luggage better protected from road grime)
integrated light system, for long term, self sufficient reliability. Storage dynamo lights.
user-serviceable components ( hubs, BB etc) rather than throw away cartridges
friction gear shifters, for serviceability

http://users.chariot.net.au/~gloria/backroad.html

Mind - Body - Bike

We consider the bicycle the perfect means of transportation since it allows the body to keep pace with the mind